Lanzarote – die Vulkaninsel der Kanaren
Lanzarote, die nordöstlichste der Kanarischen Inseln, überrascht dich mit einer außergewöhnlichen Vulkanlandschaft, hellen Stränden und richtig eigenwilligen Sehenswürdigkeiten. Der Nationalpark Timanfaya mit seinen Feuerbergen ist das Highlight schlechthin und zeigt die raue Schönheit der Insel in Reinform. Prägend sind außerdem die Werke des Künstlers César Manrique, der Natur und Architektur clever verbindet – etwa in den Jameos del Agua oder im Kakteengarten. Küstenorte wie Playa Blanca und Costa Teguise laden zum Entspannen ein, während das charmante Dorf Yaiza und die Weinregion La Geria dir das traditionelle Lanzarote zeigen. Kurz gesagt: Die Insel passt zu dir, wenn du Natur, Kultur und ein mildes Klima magst und Lust auf Landschaften hast, die es so kaum ein zweites Mal gibt.
Lanzarote kannst du praktisch das ganze Jahr über bereisen, denn die Insel hat ein mildes, subtropisches Klima. Im Sommer von Juni bis September liegen die Temperaturen bei 25 bis 30 Grad, im Winter von Dezember bis Februar bleibt es angenehm mild bei etwa 20 Grad. Damit ist Lanzarote ideal für Outdoor-Aktivitäten und Strandtage gleichermaßen. Besonders im Frühling und Herbst ist das Wetter angenehm warm und die Insel weniger überlaufen. Richte die Reisezeit am besten nach deinen Plänen: Der Sommer ist top für Strandurlaub, Frühling und Herbst bieten die besten Bedingungen für Wanderungen und Sightseeing.
Lanzarote hat für jedes Budget etwas. Eine Übernachtung im Mittelklasse-Hotel kostet etwa 70 bis 150 Euro pro Nacht, luxuriöse Resorts mit Meerblick oder Extras schlagen mit 200 Euro und mehr zu Buche. Günstiger wird es mit Ferienwohnungen und kleineren Pensionen, die es überall auf der Insel gibt, vor allem in Orten wie Puerto del Carmen und Costa Teguise. Ein Essen im lokalen Restaurant liegt bei rund 10 bis 15 Euro, gehobene Lokale in Touristengegenden sind teurer. Wenn du auf lokalen Märkten frische Zutaten kaufst und selbst kochst, sparst du zusätzlich. Mit einem Tagesbudget von etwa 70 bis 120 Euro pro Person deckst du Unterkunft, Verpflegung und Aktivitäten gut ab.
Auf Lanzarote lassen sich Kultur, Natur und Abenteuer prima verbinden. Der Nationalpark Timanfaya mit seinen Vulkanlandschaften und den Feuerbergen ist ein Muss. Die Jameos del Agua, eine unterirdische Vulkanhöhle, und der Kakteengarten sind beeindruckende Werke von César Manrique, die Natur und Kunst zusammenbringen. Die Strände Playa Blanca, Famara und Papagayo laden zum Schwimmen und Sonnen ein, in der Weinregion La Geria kannst du lokale Weine aus dem einzigartigen Vulkananbau verkosten. Wassersportler kommen beim Surfen, Kitesurfen und Tauchen auf ihre Kosten. Lohnenswert ist auch das Umland: eine Wanderung zum Vulkan Monte Corona oder ein Abstecher ins historische Teguise mit seinen alten Gebäuden und dem beliebten Sonntagsmarkt.
Wenn du günstig nach Lanzarote willst, reise am besten außerhalb der Hochsaison. Gerade im Frühjahr und Herbst sind Flüge und Unterkünfte oft billiger und die Insel ist ruhiger. Als preiswerte Alternative zum Hotel bieten sich Ferienwohnungen oder Gästehäuser an, die vor allem für Familien und Gruppen praktisch sind. Öffentliche Verkehrsmittel sind eine günstige Art, dich fortzubewegen, für längere Ausflüge ist auch ein Mietwagen erschwinglich. Viele Sehenswürdigkeiten wie Strände und Wanderwege kosten keinen Eintritt. Auf lokalen Märkten findest du frische Produkte und günstige Gerichte. Und probier ruhig traditionelle Tapas-Bars aus und koste lokale Spezialitäten wie den Vulkanwein oder die Mojo-Saucen – typisch für die Kanaren und meist günstig.
Lanzarote hat jede Menge faszinierende Ecken, die alle ihren eigenen Charme haben. Der Nationalpark Timanfaya ist das Wahrzeichen der Insel mit seinen eindrucksvollen Vulkanlandschaften. Die Region La Geria ist für ihre vulkanischen Weinberge und die eigenwilligen Weinsorten bekannt. Der Strand Playa de Papagayo ist ein Paradies für Badeurlauber mit türkisfarbenem Wasser und goldenem Sand. Ganz in der Nähe liegt das charmante Dorf Yaiza, das oft zu den schönsten Dörfern Spaniens gezählt wird. Der Kakteengarten und die Jameos del Agua von César Manrique sind kulturelle Highlights, die die Schönheit der Insel unterstreichen. Sehenswert ist außerdem das historische Teguise mit seinen Gassen und Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert und dem lebhaften Markt an jedem Sonntag.