
Die Dominikanische Republik teilt sich die Insel Hispaniola mit Haiti und gehört zu den beliebtesten Karibikzielen überhaupt. Hier findest du genau das, was du dir von einem Karibikurlaub erträumst: feine, helle Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und Kokospalmen, die sich im Passatwind wiegen. Doch das Land kann viel mehr als nur baden. Im Landesinneren steigt das Gebirge Cordillera Central bis über 3000 Meter an, dazwischen liegen grüne Täler, Wasserfälle und Kaffeeplantagen. An der Halbinsel Samaná beobachtest du im Winter Buckelwale, im Süden lockt die historische Altstadt von Santo Domingo mit kolonialem Charme. Typische Reisegründe sind Strandurlaub in Punta Cana, Aktivurlaub beim Wandern, Wellenreiten in Cabarete oder Tauchen entlang der Riffe. Dazu kommt die herzliche, lebensfrohe Kultur: Merengue und Bachata gehören hier zum Alltag, der Rhythmus begleitet dich vom Markt bis zur Strandbar. Ob du als Paar entspannen, mit der Familie planschen oder als Entdecker das echte Land kennenlernen willst – die Dominikanische Republik bietet dir eine vielseitige Mischung aus Entspannung, Natur und Lebensfreude.

In der Dominikanischen Republik herrscht ganzjährig tropisch warmes Klima mit Temperaturen meist zwischen 25 und 31 Grad. Die angenehmste Reisezeit liegt in der Trockenzeit von Dezember bis April: Dann ist es sonnig, weniger schwül und ideal für Strand und Ausflüge. Die Monate Juni bis November gelten als feuchtere Phase mit kurzen, kräftigen Schauern, vor allem nachmittags. In diesen Zeitraum fällt auch die atlantische Hurrikansaison, die ihren statistischen Höhepunkt zwischen August und Oktober hat. Wer Wale beobachten möchte, sollte von Mitte Januar bis März an die Halbinsel Samaná reisen. Für Wassersport wie Kitesurfen sind in Cabarete die Sommermonate mit viel Wind besonders beliebt. Wenn du angenehmes Wetter und gute Bedingungen möchtest, ist die Zeit von Januar bis April eine gute Wahl.

Die Dominikanische Republik bietet für jedes Budget passende Angebote. Eine einfache Unterkunft oder ein Gästehaus bekommst du oft ab ca. 40 bis 70 Euro pro Nacht, mittlere Hotels liegen häufig bei ca. 80 bis 150 Euro. All-inclusive-Resorts in Punta Cana kosten je nach Saison und Komfort oft ca. 100 bis 250 Euro pro Nacht im Doppelzimmer. Beim Essen kannst du sparen: In einfachen lokalen Lokalen, den sogenannten Comedores, zahlst du für ein Gericht oft nur ca. 5 bis 10 Euro, in touristischen Restaurants eher ca. 15 bis 30 Euro. Ein Mietwagen ist ab ca. 35 bis 60 Euro pro Tag zu haben, hinzu kommen Spritkosten. Trinkgeld von rund 10 Prozent ist üblich. Die genauen Preise hängen stark von Region, Saison und Reisestil ab.

Starte deine Entdeckungstour in Santo Domingo: Die Zona Colonial ist die älteste durchgehend bewohnte Kolonialstadt Amerikas und gehört zum UNESCO-Welterbe. Hier kannst du durch die Calle de las Damas schlendern, die Kathedrale Catedral Primada de América besichtigen und den Alcázar de Colón aus der Zeit der Familie Kolumbus besuchen. Auf der Halbinsel Samaná lohnt sich ein Ausflug zum Wasserfall El Limón, den du zu Fuß oder hoch zu Pferd erreichst, sowie ein Bootstrip zum geschützten Nationalpark Los Haitises mit seinen Mangroven und Höhlen. Im Winter ist Walbeobachtung vor Samaná ein Highlight. Naturliebhaber zieht es zur Lagune Bahía de las Águilas im Südwesten und zum 27 Wasserfälle umfassenden Damajagua bei Puerto Plata, wo du durch Schluchten kletterst und springst. Aktivurlauber kommen beim Tauchen und Schnorcheln, beim Kitesurfen in Cabarete und beim Wandern in der Cordillera Central auf ihre Kosten. Wer es entspannt mag, genießt die Strände von Punta Cana, Bávaro und Bayahibe.

Die Region rund um Punta Cana und Bávaro im Osten ist die touristische Hochburg mit langen Palmenstränden und großen Resorts – ideal für klassischen Badeurlaub. Etwas ruhiger geht es weiter südlich in Bayahibe zu, dem Ausgangspunkt für Bootstouren zur Insel Saona im Nationalpark Cotubanamá. An der Nordküste liegt Puerto Plata mit der Seilbahn auf den Hausberg Pico Isabel de Torres und der lebhaften Strandregion Sosúa und Cabarete, die als Hochburg für Surfer und Kitesurfer gilt. Die grüne Halbinsel Samaná im Nordosten besticht durch einsame Buchten, üppige Natur und die Walbeobachtung in der Bucht von Samaná. Im Landesinneren liegt das kühlere Bergland um Jarabacoa und Constanza, bekannt für Wasserfälle, Wandern und Rafting. Ganz im Südwesten findest du mit der Bahía de las Águilas und dem Nationalpark Jaragua besonders ursprüngliche, wenig besuchte Landschaften. Und in der Hauptstadt Santo Domingo erlebst du Geschichte und karibisches Großstadtleben.